Global Wealth Report 2026: Weltweites Vermögen wächst auf 550 Billionen $
| Boston Consulting Group

Der jährlich erscheinende Global Wealth Report der Boston Consulting Group (BCG) analysiert die Entwicklung privater Vermögen in 97 Märkten weltweit. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung von Finanz- und Sachvermögen, regionale Unterschiede, Vermögenskonzentration sowie langfristige Trends im internationalen Wealth Management.

– datenbasierter Unternehmensreport – Fokus auf Vermögensentwicklung, Finanzvermögen, Vermögenskonzentration und Kapitalmärkte – jährlich erscheinender Report; Ausgabe 2026 analysiert 97 Märkte und deckt rund 98 % der weltweiten Wirtschaftsleistung ab.

Den Report findet ihr bei Boston Consulting Group (BCG).

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Ausführlicher Inhalt

Der Global Wealth Report 2026 beschreibt die Entwicklung privater Vermögen im Jahr 2025. Laut BCG stieg das weltweite Nettovermögen um 9,3 % auf 550 Billionen $. Treiber dieses Wachstums waren vor allem die Finanzvermögen, die um 10,7 % zulegten. Ausschlaggebend waren insbesondere steigende Aktienmärkte, die Erholung der Anleihemärkte und Währungseffekte. Auch Sachvermögen wie Immobilien und Edelmetalle verzeichneten Zuwächse, während die Verbindlichkeiten nur leicht anstiegen.

Die Studie vergleicht Vermögensentwicklungen zwischen Regionen und Ländern. Die USA verfügen weiterhin über das größte Finanzvermögen, gefolgt von China, Japan und Deutschland. Regional verzeichnete Westeuropa 2025 das stärkste Wachstum. Darüber hinaus untersucht der Report grenzüberschreitend angelegte Vermögen und beschreibt die zunehmende Bedeutung internationaler Finanzzentren. Hongkong überholte 2025 die Schweiz als weltweit größtes Zentrum für grenzüberschreitende Vermögensverwaltung.

Für Deutschland berichtet BCG einen deutlichen Anstieg des Netto- und Finanzvermögens, der insbesondere auf Kursgewinne bei Aktien und Fonds zurückgeführt wird. Gleichzeitig weist der Report auf eine hohe Vermögenskonzentration hin: Rund 5.000 Personen mit einem Finanzvermögen von mehr als 100 Mio. $ besitzen 27,3 % des gesamten deutschen Finanzvermögens. Die Studie ordnet diese Entwicklung in langfristige Trends wie den generationenübergreifenden Vermögenstransfer, den Ausbau kapitalmarktorientierter Anlagen und den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Wealth Management ein.